Mein großes Projekt.

Hab in der burda 08/2014 etwas gesehen, was ich mir als nächstes Nähprojekt an die Pinwand geheftet hab. Ich habe mich vom Zusatz „Master Piece“ nicht abschrecken lassen und nachdem ich dank Google und Youtube die Fachausdrücke auch verstehe, bin ich guter Dinge, dass es was wird. Wollen wir aber den Tag nicht vor dem Abend loben.

Ich werde an dieser Stelle noch nicht sagen, was entstehen soll, aber wer diesen Post laufend verfolgt wird es früher oder später sehen/erfahren. Let’s go …

(Zur Info: die Schritte und Nähetappen sind nun chronologisch rückwärts geordnet – also das neueste steht an oberster Stelle) …

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Schritt 10 (27.08.2014): Posing und finaler Eintrag. Ja, es wurde ein Cape. (Der erste Kommentar meines Gatten: „Bist du jetzt sowas wie Catwoman?“). Ich zeige euch das Original aus der burda und darunter meines. Fazit: es war ein nervenaufreibendes Projekt, hab dabei aber auch vieles gelernt und hoffe mein Cape in einem schönen Herbst oft ausführen zu können.

Cape14Cape13

Am Posing muss ich vielleicht noch etwas üben … 🙂

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Schritt 9 (26.08.2014): Heute ist es endlich weiter gegangen. Die Knöpfe hab ich nun (ich hab zwar welche bestellt, aber die waren dann doch nicht passend, sodass ich noch mal losging auf Knopfsuche). Natürlich ist auch bei den letzten Schritten noch so einiges schief gegangen (Knöpfe auf falscher Höhe, falsche Seite, …). But nonetheless … das Ding wurde fertig!!!

Cape12

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Schritt 8.4 (15.08.2014): Ich habe schon bezweifelt, ob dieser Tag kommen wird, aber ja! Es ist vollbracht! Das Ding ist fertig versäumt. Jetzt fehlen noch die Knöpfe und der Feinschliff … und dann kommt die Auflösung! 🙂

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Schritt 8.3 (10.09.2014): Das es soweit kommt, hätte ich dann doch nicht gedacht. Wie schon gelesen – das Säumen machts mir grad schwierig und nachdem ich in der Nacht voller Euphorie gedacht hab „Geschafft. Alles versäumt. War händisch zwar viel Arbeit, war aber der Mühe wert.“ kam auch schon die Ernüchterung: Fällt nicht schön. Also … entweder so lassen und nie anziehen oder alles wieder aufmachen. Zweiteres wurde es. Zwischen mir und meinem Naht-Trenner ist mittlerweile eine Hass-Liebe entstanden. 😦

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Schritt 8.2 (09.08.2014): Also … entweder mach ich das völlig falsch oder ich bin zu blöd dazu, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich das Futter und den Saum am besten/schönsten verarbeite. Mit der Maschine sehe ich null Chance, also leg ich Hand. Mit Nadel und Faden sollte es irgendwie gehen.

Cape9

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Schritt 8 (08.08.2014): Eigentlich hab ich gedacht (gehofft), dass der Saum einer der leichteren und schnelleren Schritte wird. Wieder mal getäuscht. Es gibt leichte Probleme mit dem Abstecken – ich hoffe es wird nicht zu schief. Und leichte Hürden, dass das mit dem Futter so funktioniert, wie geplant. Dauert also länger als eingeplant. 😦

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Schritt 7 (06.08.2014): Ja, jetzt wars ein paar Tage ruhig am Blog (ist sicherlich allen aufgefallen). Hab nun aber heute mit meinem Großprojekt weitergemacht und zwar hab ich diesmal an den Armöffnungen Außen- und Innenstoff fein säuberlich, mit Hand, zusammengenäht. Dabei hab ich mich mit dem Matratzenstich gearbeitet, sodass die Naht völlig unsichtbar ist! *hehehe*

Vielleicht kann der/die eine schon erahnen, was es wird … dauert aber eh nicht mehr lang bis das Geheimnis gelüftet wird. 🙂

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Schritt 6 (03.08.2014): Langsam nimmt das Ganze tatsächlich Form an. Zwar nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber Form. Heute wurde das Futter in den Außenteil eingenäht. Natürlich mit einem kleinen Etikett.

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Schritt 5 (31.07.2014): Heute wieder mal leichtes Nähen angesagt gewesen. Bin heute doch noch hinter die Nähmaschine gekommen und hab mit dem Futter für mein Nähprojekt begonnen. War gut für die Nerven, dass es mal wieder ohne Schimpfen, Tränen und Auftrennen ging. 🙂

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Schritt 4 (30.07.2014): Gestern noch voller Freude, dass ich die Pattentaschen genäht habe, heute wieder am Boden der Realität. Trotz youtube und tausend Erklärungen … meine heutige Hürde der „Reverskragen“ ich schwer überwindbar. Die Knoten im Hirn lösen sich nicht mehr auf, hinterlassen Schäden im Gewebe und lassen mein Gehirn rauchen. Im einem Moment denkt ich „Ach so gehts! Logisch!“, möcht ich es dann umsetzen – weg. Alles wieder weg. So, jetzt hab ich ein Ergebnis was so ähnlich ausschaut wie ein Kragen, aber sicherlich keiner ist. Also wieder mal ein Memo an mich: Einen Profi fragen, wie man Reverskragen richtig näht. Oder nichts mehr nähen mit einem Reverskragen. (ja ich weiß, ein paar Zeilen drunter steht irgendwas von Herausforderungen blablabla …)

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Schritt 3 (29.07.2014): Wie ich in der Schnittanleitung bei dem Punkt „Patte“ angelangt bin und die Beschreibung überhaupt nicht verstanden habe, war ich kurzzeitig verunsichert, ob ich denn wirklich an diesem Schnitt versuchen sollte. Aber aus Herausforderungen kann man ja (oft) was lernen. Und in Zeiten wie diesen, geht mithilfe von youtoube und google ja so einiges viel leichter und so konnte ich die Anleitung entziffern und habs tatsächlich geschafft: ich habe meine ersten Pattentaschen genäht! Juhu! Was wären die großen Erfolge ohne die Kleinen.

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Schritt 2 (28.07.2014): Heute habe ich die ersten Teile des Außenstoffes vernäht. Im Großen und Ganzen alles gut verlaufen. Leider einmal falsche Teile zusammengenäht und alles wieder auftrennen müssen. Sehr ärgerlich und nervig. Aber das Ding nimmt schon mal Form an. JUHU!

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Schritt 1 (27.07.2014): Teile zugeschnitten (Außenstoff und Futter). Problem Außenstoff: Schneiderkreide zeigte keine Wirkung – mit Hand heften. Erkenntnis: sehr aufwändig. Außenstoff schon versäubert, Futter ist morgen dran.

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Schritt 0 (26.07.2014): Schnittmuster abgepaust: Keine erwähnenswerten Probleme

 

 

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12 Gedanken zu “Mein großes Projekt.

  1. Uh … Du lockst Leserschaft also mit Geheimnissen … Schau halt, dass keine zu lange Pause zwischen den Einträgen is! Bitte!

  2. naja, ich kann da von meiner Leserschaft Geschichten erzählen …
    Das schreit nach einer Selbsthilfegruppe für burn-out gefährdete Blogger 😀

  3. Wenn’s was wird lass ich mich vielleicht auf einen Deal ein! Schau ob du gute tauschgegenstände auf deiner Reise findest …

  4. „Langsam nimmt das Ganze tatsächlich Form an. Zwar nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber Form.“ 😀

  5. Das is bitter! Aber ich denke das Auftrennen war die richtige Entscheidung, wennsd dann nachher auch getragen wird!!

  6. *applaus* bitte mehr Fotos!! Voll schön! Freu mich schon das Meisterwerk bald in echt betrachten zu können!

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